TSV Peiting

Unsere Geschichte.

Vereinsgeschichte

  • 27. Juni2017

    Ehrung mit bayerischer Sportplakette

    Die Sportplakette des Bundespräsidenten ist als Auszeichnung für Turn-, Sport- und Schützenvereine bestimmt, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sports erworben haben. Die Auszeichnung wird aus Anlass des 100-jährigen Bestehens eines Turn-, Sport- oder Schützenvereins auf dessen Antrag hin verliehen.

    Für Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann wäre ohne das freiwillige Engagement der Breiten- und Spitzensport in Bayern nicht da, wo er heute steht. 30 Jahre nach der Einführung des Ehrenzeichens scheint die Botschaft sogar aktueller denn je. „Viele Vereine stehen vor der Herausforderung, in Zeiten des demografischen Wandels und der Verdichtung des Arbeitslebens Freiwillige für die Fülle ihrer Aufgaben zu finden. Symbole wie die Sportplakette allein können das Problem der Nachwuchsgewinnung nicht beseitigen, aber sie können dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft das Engagement wertschätzt und fördert“, so Herrmann weiter.

  • 25. Januar2015

    Eröffnung Fitnessraum

    Ein großer Schritt für eine sportorientierte, zeitgemäße Zukunft des TSV Peiting e.V.
    Für den TSV ist es nach dem Bau der TSV Halle im Jahr 1933 die zweitgrößte Investition seit der Vereinsgründung im Jahre 1896.
    Durch den Neubau erhalten die Abteilungen für ihre Mitglieder ein weiteres lukratives Angebot um Sport in Peiting betreiben zu können.
    Auf ca. 150 qm wird den Sportler/-innen die Möglichkeit, neben ihrer Sportart, zusätzlich ein begleitendes Fitness- bzw. Krafttraining in einer ansprechenden Umgebung durchzuführen.
    Mit dem neuen Raum steht auch eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit für kleine Gruppen oder Training mit speziellen Geräten zur Verfügung
    Die Investitionen für diese Baumaßnahme incl. der entsprechenden erforderlichen Einrichtung betragen ca. 190.000 €. Hierfür war nach mehreren Jahrzehnten eine Beitragserhöhung bei Erwachsenen von 35 € auf 50 € und bei Kindern und Jugendlichen von 15 € auf 25 € bzw. von 20 € auf 30 € erforderlich.

  • 7. September2011

    Präsident

    Günther Neureuther
    aktueller Präsident des TSV Peiting

  • 7. November2001

    Präsident

    Hermann Lang
    Präsident des TSV Peiting bis 2011
    In seine Amtszeit fielen die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des TSV Peiting e.V. . Sport nach 1 wurde von ihm 2006 federführend organisiert.

  • 1. September1999

    Übereignung

    Aus der TSV-Halle wird die Schloßberghalle
    Die sportliche Nutzung der Halle war immer mehr zurückgetreten, die Halle ist nahezu zum reinen Veranstaltungsraum geworden, dessen Kosten für den TSV die möglichen Einnahmen konstant und in immer höherem Maß überstiegen haben. Die Übereignung der Halle durch den TSV an den Markt war deshalb unumgänglich notwendig. Dies wurde in sehr vielen Gesprächen, Erörterungen und Diskussionen im Vorstand, im Hauptvorstand, in den Mitglieder- und Delegiertenversammlungen erörtert.
    Mit Steuerberatern und Steuerbehörden, Vertretern des Marktes Peiting und Finanzfachleuten wurde eine Vielzahl von Verhandlungen geführt.
    Das Ergebnis ist bekannt. Der Markt Peiting hat die Halle übernommen und damit ihren Bestand gesichert. Wir sind für diese Lösung dankbar.

    Die Verhandlungen mit dem Markt waren stets fair, getragen von der beiderseits sehr bewussten Verantwortung für das Gemeinwohl. Ich denke, dass nicht nur der Markt uns gegenüber, sondern auch wir gegenüber dem Markt als konstruktiver und kooperativer Partner aufgetreten sind.

  • 13. Dezember1984

    1. Vorsitzender / Präsident

    Ernst Moosmang
    1. Vorsitzender des TSV Peiting bis 2001
    Unter seiner Führung erhielt der TSV Peiting am 25. November 1991 eine völlig neue Satzung.
    Gegenüber der alten Satzung bringt die Neue folgende wesentliche
    Neuerungen:
    Die bisherige Jahreshauptversammlung wird ersetzt durch die Delegiertenversammlung, die das höchste Entscheidungsorgan des Vereines ist.
    Die Mitglieder der Delegiertenversammlung werden von den Abteilungen je
    nach deren Mitgliederzahl nach der Bestandserhebung und einem bestimmten Verteilungsschlüssel gewählt. Die bisherige Vorstandschaft wird ersetzt durch das Präsidium.
    Der 1. Vorsitzende des TSV Peiting wurde in Präsident umbenannt.

  • 29. Juli1967

    1. Vorsitzender

    Alfred Müller
    1. Vorsitzender bis 1984
    Alfred Müller wurde zur prägenden, integrierenden und unumstritten
    führenden Gestalt des gesamten Peitinger Sports. Seine sehr große
    Sachkenntnis, sein herausragendes Organisationstalent, seine nachhaltige
    Überzeugungskraft und sein in der ehrenamtlichen Tätigkeit unermüdlicher
    Fleiß sowie seine überaus große Einsatzfreude und seine ebenso ausgeprägte, herzliche Offenheit und Kontaktfreude machten ihn zum Motor und zur entscheidenden und zukunftsweisenden Gestaltungskraft des Peitinger Sports.
    Höhepunkt und wichtigste Phase in der Amtszeit Alfred Müllers als TSV Vorsitzender war die lange Zeit der Planung, des Baus und schließlich der
    Fertigstellung des großen Sportzentrums in Peiting-Birkenried. Müller war in
    der gesamten Zeit als Mitplaner und sachverständiger Berater stark gefragt
    und beansprucht. In unzähligen Gesprächen ,Beratungen und Besichtigungen hat er in die Planungen und den Bau der neuen Sportstätten die Anliegen und Interessen des TSV mit eingebracht und aufgrund seiner
    hohen Sachkompetenz und seines sehr großen Ansehens auch durchgesetzt

  • Januar1959

    Umbauten

    1959/1960 erfuhr die Halle ihren ersten großen Um- und Erweiterungsbau. Durch den Architekten J. Schuster aus Schongau erfolgte die Umgestaltung der Halle in den Zustand, wie sie sich heute im Großen und Ganzen noch befindet.
    Zwar wurden an der Halle laufend sehr kostenaufwendige Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Dennoch hat sich zwischenzeitlich ein Renovierungsstau angesammelt, dessen Kosten für den TSV nicht mehr verkraftbar waren.

  • 4. Mai1958

    1. Vorsitzender

    Fritz Kohl
    1. Vorsitzender des TSV Peiting bis 1967

  • 14. Mai1935

    1. Vorsitzender

    Karl Spiegel,
    1. Vorsitzender des Turnvereins Peiting von
    1935 bis 1945 und des TSV ab 1949 bis 1955

  • 16. September1933

    Einweihung

    So entstand die Halle, die wie erbaut im Wesentlichen bis in die Fünfzigerjahre Bestand hatte und mit ihren Kohle- und Sägemehlöfen heute noch vielen Peitingern in Erinnerung ist.
    Die große Turnhalleneinweihung war am 16. und 17. September 1933.

    Von diesem Zeitpunkt an war die Halle Mittelpunkt des sportlichen Lebens und auch wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Peiting. Schon 1934 wurden die Peitinger Herbstkampfspiele ins Leben gerufen, die zu einem der größten und wichtigsten Sportfeste im ganzen Oberland und weit darüber hinaus wurden. Bis 1967 beherbergte die Halle nicht nur den Sport des TSV, sondern auch den Peitinger Schulsport.

    Mittelpunkt des Peitinger Faschings war die TSV-Halle mit dem Turnerball, der Turnerkneipe und vielen anderen prächtigen Faschingsveranstaltung. In politischen Veranstaltungen hat so mancher bayerischer Vollblutpolitiker die Halle in wallende Hochstimmung versetzt.

    Die Knappschafts- und Trachtenkapelle Peiting hat mit ihren glanzvollen Weihnachtskonzerten in der Halle ihre Heimat gefunden. Die Theatergruppe des Trachtenvereins hat, wie vordem die Theaterabteilung des TSV, ihrem Publikum Freude und Begeisterung am heimatlichen Schauspiel vermittelt.

    Die Halle war immer lebendig, hatte aber auch immer viel auszuhalten: Eine Reihe von Männern haben Hunderte von Stunden in ihrer Freizeit damit zugebracht, die Halle in Stand zu halten: Georg Lutz, Nikolaus Mäuerle, Hans Lutz, Albin Harisch seien hier stellvertretend für alle genannt.

  • Januar1931

    Hallenbau

    Schließlich war es 1931 so weit, dass der Münchener Architekt Alois Kranebitter mit der Planung des Baues einer Turnhalle beauftragt werden konnte. Mit unglaublich viel Eigenleistungen und Sachspenden durch Peitinger Handwerker, Bauern und Bergleute wurde der Bau in Angriff genommen und verwirklicht.

    Folgende Kosten entstanden dem Verein:
    Maurerarbeiten: 11.279,40 Mark
    Zimmermannsarbeiten: 9.226,60 Mark
    Dachdeckerarbeiten: 1.909,00 Mark
    Spenglerarbeiten: 555,06 Mark
    Installationsarbeiten: 1.164,76 Mark
    Einrichtung: 870,00 Mark
    Schreiner- und Schlosserarbeiten: 3.686,00 Mark
    Maler- und Anstreicherarbeiten: 1.659,00 Mark
    Herd- und Ofenlieferung: 1.635,00 Mark
    Elektrische Lichtanlage: 1.500,00 Mark
    Unvorhergesehenes usw. 2.954,88 Mark

    Summa : 44.000,00 Mark
    (laut Abrechnung des Architekten Kranebitter).

  • 9. Mai1922

    Grundstückskauf

    Schon am 9.Mai 1922 wurde der erste Grundstückskauf beurkundet. Vom Darlehenskassenverein Peiting, vertreten durch Johann Wörnzhofer, wurde zum Preis von 1600 Mark ein Grundstück mit der Größe von 0,544 ha gekauft. Weitere Grundstückskäufe folgten.

  • Dezember1906

    Gründung

    Als sich im Jahr 1906 der Turnverein Peiting gegründet hatte, bestanden von Anfang an der Wunsch und das Ziel nach einem eigenen Turnraum und einem Turnplatz. Es sollte jedoch 30 Jahre lang dauern, bis der große Wunsch Wirklichkeit wurde.
    Zunächst wurden die Turnübungen in den Nebenzimmern verschiedener Wirtshäuser abgehalten. 1922 kam dann folgender Fortschritt zustande: “ Die Gemeinde Peiting, als Eigentümerin des Feuerhauses, überlässt dem Turnverein Peiting auf Ruf und Widerruf den Dachbodenraum dieses Hauses zu seiner Benutzung als Turnlokal. Eine Mietgebühr für den überlassenen Raum hat der Turnverein nicht zu entrichten.“ Diese Vereinbarung, mit der der Turnverein eine erste feste Heimstatt fand, wurde am 07.04.1922 von Bürgermeister Barnsteiner und dem Turnvereinsvorsitzenden Werkmeister unterschrieben und zeigt, dass schon damals gutes Einvernehmen zwischen Turnern und Gemeinde bestand. Der Turnverein trieb jedoch seine Bemühungen um einen eigenen Hausbau entschieden vorwärts.